Zur optimalen Unterstützung bei seelischen Notlagen und psychischen Krisen vor Ort bietet der Krisendienst Niederbayern ein enges Versorgungsnetz bestehend aus Leitstelle, mobilen Diensten und einem Netzwerk aus regionalen (sozialpsychiatrischen) Angeboten.
Die Leitstelle wird vom Bezirk Niederbayern betrieben. Die Personal- und Sachkosten für die Leitstelle werden vom Freistaat Bayern erstattet. Im Bedarfsfall aktiviert die Leitstelle die mobilen Teams der zuständigen Region.
Die mobilen Einsätze vor Ort erbringen werktags die Sozialpsychiatrischen Dienste des Bayerischen Roten Kreuzes, der Caritas und des Diakonischen Werkes. Für mobile Einsätze in den Abendstunden sowie an Wochenenden und Feiertagen sorgt der Trägerverbund Krisendienst Niederbayern gGmbH, ein Verbund aus Trägern der Freien und Privaten Wohlfahrtspflege. Der Regierungsbezirk Niederbayern ist in drei Versorgungsregionen – Ost, Mitte West – unterteilt, somit ist ein schneller Einsatz vor Ort durch die sog. AWF-Kräfte sichergestellt.
Die Kosten für die Sozialpsychiatrischen Dienste (aufsuchend und tagesgleiche Termine) sowie für die AWF-Teams trägt der Bezirk Niederbayern.
Zum regionalen Versorgungsnetzwerk gehören Beratungsstellen, Kliniken, Arztpraxen und viele weiter Unterstützungsangebote. Eine Vermittlung erfolgt sowohl über die Leitstelle und die Sozialpsychiatrischen Dienste, als auch über die mobilen Teams vor Ort.