Hilfe in Ihrer Nähe
Krisendienst Psychiatrie Oberbayern
Schnelle Hilfe braucht kurze Wege: Nach diesem Grundsatz hilft der Krisendienst Psychiatrie Oberbayern – vertraulich, menschlich, qualifiziert. Wir sind kostenlos rund um die Uhr für Sie da – an 365 Tagen im Jahr.
Beim Krisendienst Psychiatrie Oberbayern erhalten Sie qualifizierte Soforthilfe bei psychischen Krisen und seelischen Notlagen jeder Art. Die Mitarbeitenden der Leitstelle hören zu, fragen nach und finden mit Ihnen gemeinsam einen Weg aus der Krise. Bei Bedarf steht Ihnen ein mobiles Einsatzteam persönlich zur Seite.
Unsere Mitarbeitenden sind im Umgang mit seelischen Krisen geschult, sie verfügen über Fachwissen und langjährige Erfahrung. Rufen Sie an, wenn Sie alleine nicht mehr weiter wissen – je früher, desto besser!
Unser Einsatzbereich umfasst:
- München Stadt und Landkreis
- Dachau, Erding, Ebersberg, Freising, Fürstenfeldbruck und Starnberg
- Rosenheim, Altötting, Traunstein, Mühldorf a. Inn und Berchtesgadener Land
- Weilheim-Schongau, Garmisch-Partenkirchen, Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen und Landsberg am Lech
- Neuburg-Schrobenhausen, Ingolstadt, Pfaffenhofen a. d. Ilm und Eichstätt
Anrufe werden automatisch an die Leitstelle des Krisendienst Psychiatrie Oberbayern weitergeleitet.
Mit Fragen, Anregungen und Feedback zu unseren Angeboten wenden Sie sich bitte an: info@krisendienst-psychiatrie.de
Bitte beachten Sie: Wir beraten nicht per E-Mail.
Wie wir helfen
Telefonische Beratung
Zuhören, nachfragen und ordnen: In einer seelischen Krise genügt es manchmal schon, wenn jemand am Telefon zuhört, nachfragt und die Situation klärt.
Der Krisendienst Psychiatrie Oberbayern bietet nicht nur eine erste Orientierungshilfe. Die Expertinnen und Experten am Krisentelefon erkunden die Vorstellungen, Wünsche und Befürchtungen der Betroffenen. Die Wünsche der Anruferinnen und Anrufer bestimmen dabei wesentlich das weitere Vorgehen mit.
Nicht nur die Betroffenen selbst, auch deren Angehörige und Bezugspersonen aus dem sozialen Umfeld können sich am Krisentelefon beraten lassen. Falls nötig, werden Anrufende an geeignete Beratungsstellen und in passgenaue Hilfeangebote weitervermittelt. Dazu verfügt der Krisendienst über aktuelles Wissen zu den vielfältigen therapeutischen Angeboten, die den Bürgerinnen und Bürgern von Oberbayern wohnortnah zur Verfügung stehen.
Wir beraten Sie am Telefon in über 120 Sprachen und in Deutscher Gebärdensprache (DGS) sowie mit Schriftdolmetschern.
Ambulante Krisentermine
Kurzfristige Termine: Was geschieht, wenn die telefonische Beratung nicht ausreicht? Dann ist ambulante Krisenhilfe angezeigt.
Der Krisendienst Psychiatrie Oberbayern kann in akuten Fällen kurzfristig Termine in einer Krisenambulanz, einem wohnortnahen Sozialpsychiatrischen Dienst oder einer psychiatrischen Praxis vereinbaren. Falls erforderlich, können die Fachkräfte auch direkt, also noch am selben Tag, Termine in einer psychiatrischen Krisenberatung anbieten.
Je nach Problemlage vermitteln die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch verbindliche Soforthilfe durch Spezialambulanzen und Beratungsstellen, die eng mit dem Krisendienst kooperieren. Oft ist es dabei auch hilfreich, Angehörige oder Mitbetroffene aus dem sozialen Umfeld mit einzubeziehen. Auch hier ist wichtig: Warten Sie keinesfalls zu lange, bis Sie sich Hilfe holen. Zögern Sie nicht, Unterstützung anzunehmen! Denn unsere Erfahrung zeigt: Oft reichen bereits einige Termine in einer Krisenambulanz, Beratungsstelle oder psychiatrischen Praxis aus, um einen Weg aus der Krise zu finden.
Mobile Einsätze
Hilfe am Ort in der Krise: In manchen Fällen kann eine Krisenintervention durch erfahrene Fachkräfte am Ort der Krise die richtige Hilfe sein.
Dies ist meist der Fall, wenn …
- es einen persönlichen Kontakt vor Ort braucht, um die Handlungsfähigkeit der betroffenen Person wieder herzustellen,
- unser Team die Krise im telefonischen Gespräch nur schlecht einschätzen kann.
Die Krisendienste Bayern haben festgelegte Einsatzkriterien, anhand derer unsere Beraterinnen und Berater am Telefon prüfen und entscheiden, ob ein mobiler Einsatz sinnvoll ist und angeboten werden kann.
Weitere Informationen finden Sie in unseren FAQs.
Vor Ort geht es während des Mobilen Einsatzes vorrangig um Deeskalation und die Entlastung der betroffenen Personen sowie um das Einschätzen von Gefährdung und das Einleiten nächster Schritte. Oftmals kümmert sich das Team auch um Angehörige/Freunde vor Ort.
Die Einsätze erfolgen durch Fachkräfte am Ort der Krise. In Absprache mit der betroffenen Person, kann auch ein geeigneter, neutraler Ort vereinbart werden.
Stationäre Behandlung
Milieuwechsel und Schutz: Bei manchen akuten Notlagen kann eine vorübergehende stationäre Krisenbehandlung die geeignete Hilfe sein.
Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn die betroffene Person andere Menschen oder sich selbst gefährdet. Dann ist besonders rasche Hilfe wichtig: Der Krisendienst kann an Krisen-, Akut- und Spezialstationen in verschiedenen Kliniken vermitteln.
Betroffene haben oft Bedenken oder sogar Ängste wegen einer stationären Behandlung. Derlei Vorbehalte erweisen sich meist als unbegründet. Denn eine kurzfristige stationäre Behandlung eröffnet auch Chancen: Sie bietet Milieuwechsel und Schutz, aber auch den Rahmen für eine intensive medizinisch-psychiatrische, sozial- und psychotherapeutische Behandlung. Sie legt oft die Basis für den Weg aus der Krise – für ein stabiles Leben ohne seelische Not.
Aktuelles
Was gibt es Neues? Aktuelle Nachrichten sowie Pressemeldungen zum Krisendienst finden Sie hier.
Jobs
Bewerben Sie sich beim Krisendienst. Erfahren Sie mehr über Stellenmöglichkeiten und aktuelle Jobangebote.
Netzwerk und
Finanzierung
Fundament des Krisendienstes sind ein starkes Netzwerk und eine solide Finanzierung.
Info-Material
Wenn Sie Info-Material über den Krisendienst Psychiatrie Oberbayern wünschen, können Sie dies gerne herunterladen oder direkt in unserem Online-Formular bestellen.