Über die Krisendienste Bayern
Ihr Partner in der Krise
Die Krisendienste Bayern sind ein Netzwerk der sieben bayerischen Krisendienste. Wir bieten Ihnen telefonische Hilfe und Orientierung in einer seelischen Notlage – an 365 Tagen im Jahr. Wir beraten telefonisch in über 120 Sprachen und in Deutscher Gebärdensprache (DGS) sowie mit Schriftdolmetschern.
Wenn die telefonische Beratung nicht ausreicht, unterstützen die Krisendienste auch dabei, die individuell passende, weiterführende Hilfe zu finden.
Hilfe in Ihrer Nähe
Schnelle Hilfe, kurze Wege
Schnelle Hilfe braucht kurze Wege: Nach diesem Grundsatz helfen die Krisendienste Bayern – wohnortnah, menschlich, qualifiziert, an 365 Tagen im Jahr. Die Leitstellen der Krisendienste befinden sich in den jeweiligen Bezirken. Anruferinnen und Anrufer werden automatisch an den Krisendienst in ihrer Region weitergeleitet. Hier erfolgt die telefonische Erstberatung. Wenn diese nicht ausreicht, können unsere Expertinnen und Experten ambulante Beratungsstellen empfehlen, ein mobiles Einsatzteam an den Ort der Krise schicken oder die Anrufenden dabei unterstützen, Aufnahme in einer Krisen- oder Akutstation einer psychiatrischen Klinik zu finden..
Dazu kooperieren die Krisendienste Bayern mit wohnortnahen Angeboten des psychiatrischen Hilfesystems. Es handelt sich um ein Netzwerk aus Sozialpsychiatrischen Diensten, niedergelassenen Psychiaterinnen und Psychiatern sowie psychiatrischen Institutsambulanzen und Kliniken. Wichtig für Sie als Betroffener oder Betroffene ist: Alle unsere Kooperationspartner sind im Umgang mit seelischen Krisen speziell geschult und verfügen über Fachwissen und langjährige Erfahrung.
Hilfe in
Ihrer Nähe
Die Krisendienste der sieben bayerischen Bezirke bilden zusammen das Netzwerk Krisendienste Bayern.
Klicken Sie auf Ihre Region, um mehr über die Hilfsangebote in Ihrer Nähe zu erfahren.
Bayernweites Angebot
Schnelle Hilfe von Expertinnen und Experten: In den Krisendiensten Bayern sind erfahrene Fachkräfte tätig. Sie sind im Umgang mit seelischen Krisen geschult und arbeiten multiprofessionell. Das heißt, sie bündeln Fachwissen und Erfahrungen aus verschiedenen Bereichen der Psychologie und Psychiatrie. Zu unseren Teams gehören Sozialpädagog:innen, Psycholog:innen, Fachkrankenpfleger:innen und Fachärzt:innen für Psychiatrie und Psychotherapie. So ist gewährleistet, dass bei der Krisenhilfe medizinische, psychologische und soziale Aspekte einfließen.
Unter dem Netzwerk Krisendienste Bayern haben sich die sieben regionalen Krisendienste zusammengeschlossen und bieten unter einer einheitlichen Rufnummer schnelle und fachlich qualifizierte Hilfe für Menschen in psychischen Notlagen. Die Krisendienste Bayern sind telefonisch nur erreichbar, wenn der Anruf aus dem Mobilfunknetz oder dem Festnetz innerhalb Bayerns erfolgt.
Je früher
man sich
Hilfe holt,
desto besser.
Die Idee der Krisendienste ist nicht neu. Bereits seit 1998 gibt es den Krisendienst Mittelfranken. 2007 wurde der Krisendienst München aus einer Idee von Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung heraus entwickelt. Das Angebot wurde 2017 auf ganz Oberbayern ausgedehnt. Dahinter stand die Erkenntnis, dass es zum flächendeckenden Erste-Hilfe-System für körperliche Erkrankungen auch ein Notfallsystem für spezielle therapeutische Bedürfnisse von Menschen in einer seelischen Krise geben müsste.
Ein bayernweiter Ausbau der Krisendienste wird deshalb schon seit Jahren gefordert. Endgültig beschlossen wurde die Ausweitung auf ganz Bayern durch das Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz, das zum 01. August 2018 in Kraft getreten ist.
Die Krisendienste sind in ein deutschlandweit einmaliges Beratungs- und Hilfsangebot für Menschen in psychischen Krisen. Das Grundangebot ist in allen Regionen gleich und wird zusammen mit den Fachstellen der Träger der Freien und Privaten Wohlfahrtspflege, die die mobilen Einsätze vor Ort erbringen, organisiert. Die Finanzierung der Krisendienste erfolgt über die Bezirke und den Freistaat Bayern.